Connected Engineering 2026: Vom Variantenchaos zur automatisierten Auftragsabwicklung – ein Rückblick

Blogdatum
22.06.2026

Artaker CAD Systems       coolOrange Logo_1       DLP Logo_1

 

Zwei Tage, zwei Städte, ein gemeinsames Ziel: Mit den Connected Engineering Events 2026 in der Stiegl Brauwelt Salzburg und bei Topgolf Wien hat ARTAKER gemeinsam mit den Partnern coolOrange und DLP Engineers gezeigt, wie Maschinenbauunternehmen den Weg vom Variantenchaos zu einer durchgängigen, automatisierten Auftragsabwicklung tatsächlich gehen können.

 

Im Zentrum stand eine klare These: Prozess vor Tool – aber das richtige Tool ist der Beschleuniger. Denn Variantenvielfalt ist im Maschinenbau kein Sonderfall, sondern Normalzustand. Genau hier scheitern viele Digitalisierungsprojekte: Stücklisten werden manuell übertragen, Systeme sprechen nicht miteinander, und am Ende beschleunigt das Tool nur das bestehende Chaos.

 

Entlang dieser These haben die Teilnehmenden eine durchgängige Reise erlebt. DLP Engineers eröffnete mit dem Fundament: wie interne und externe Variantenvielfalt entsteht und welche Fallstricke zwischen Engineer-to-Order und Configure-to-Order lauern – ergänzt durch eine CAD-Konfiguration mit automatischem Dublettencheck und Dokumentenablage im PDM. Im Anschluss vertieften ARTAKER und coolOrange das Thema Datenmanagement und Automatisierung mit PDM: Wie lässt sich der Engineering-Alltag durch automatisierte Abläufe nachhaltig entlasten? Die Antwort lieferte die Lösung powerJobs, mit der sich Vault-Automatisierungen und Monitoring praxisnah umsetzen lassen.

 

Mit der Vertriebsperspektive von DLP wurde die Brücke zur Konstruktion geschlagen: anwendungsbasierte Produktkonfiguration im Vertrieb (CPQ), aus der automatisch Angebotsdokumente, CAD-Modelle und Fertigungsdaten entstehen. Nach dem Business Lunch ging es weiter zur ERP-Integration – inklusive Live-Demos zu Stücklisten und der Vault-Integration in Microsoft Teams – sowie zur Verbindung von Konstruktion und PLM. Anhand einer undichten Tropfschale machten ARTAKER und coolOrange greifbar, wie aus verstreuten Informationen ein klarer, nachvollziehbarer Prozess für Produktänderungen wird: mehr Transparenz, bessere Zusammenarbeit und schnellere Entscheidungen, ohne dass der Tagesbetrieb ins Stocken gerät.

 

Was beide Veranstaltungstage verbunden hat, war die Atmosphäre: durchwegs positive Rückmeldungen, intensive Diskussionen und Fragen, die zeigten, wie nah die vorgestellten Use Cases an der Praxis der Teilnehmenden waren. Ob beim Networking in der Stiegl Brauwelt oder beim gemeinsamen Austausch bei Topgolf Wien – die Gespräche drehten sich schnell um die eigenen Variantenprobleme und mögliche nächste Schritte in Richtung durchgängiger Auftragsabwicklung

 

Weitere Infos zu CPQ (Configure - Price - Quote)

 

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